wahl16

Bundesministerium veröffentlichte falsches Wahlergebnis

Vorabveröffentlichung der Briefwahlergebnisse

(22. Mai 2016, 19 Uhr)

Bereits Sonntag Abend veröffentlichte das Bundesministerium für Inneres das Ergebnis der für Montag erwarteten Briefwahlergebnisse.
Quelle

Nachtrag 22. Mai 2016, 23:33 Uhr – Aussendung Bundesministerium für Inneres

Klarstellung des BMI zu einer kursierenden Falschmeldung betreffend Bundespräsidentenwahl:
Eine in Sozialen Netzwerken kursierende Web-URL des Innenministeriums, auf der ein vermeintliches Endergebnis der Bundespräsidentschaftswahl inklusive Briefwahlstimmen zu sehen war, stellte sich als Irrtum heraus.
Bei den veröffentlichten Zahlen handelt es sich um Dummydaten, die für das Testen der Onlinevisualisierung herangezogen wurden. Diese nicht gelöschten Daten wurden versehentlich veröffentlicht. Das Innenministerium bedauert diesen Fehler, der umgehend behoben wird.


Abweichende Angaben zur Zahl der Wahlberechtigten

(22. Mai 2016, 20 Uhr)

Auf den einzelnen Seiten des Bundesministeriums finden wir unterschiedliche Angaben zur Zahl der Wahlberechtigten zwischen erstem und zweitem Wahlgang und erstatten Meldung, da sich diese Zahl nach dem Stichtag nicht mehr ändern kann.
Quelle1: 6.382.484 Wahlberechtigte
Quelle2: 6.382.507 Wahlberechtigte

Nachtrag 24. Mai 2016, 15 Uhr – Rückmeldung Bundesministerium für Inneres

Vielen Dank für Ihre Nachricht! Ich habe soeben die Zahl auf der Homepage richtiggestellt. Die korrekte Zahl lautet: 6.382.507 (wie in der Applikation ersichtlich)!
Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Fehlerhafte Ergebnisse Gemeinde Waidhofen

1464034554576screensave(23. Mai 2016, 18 Uhr)

Nach Auszählung der Briefwahlstimmen wird für die Niederösterreichische Gemeinde „Waidhofen an der Ybbs“ eine Wahlbeteiligung von 146,9% angeführt.
Quelle

Nachtrag 23. Mai 2016, 21 Uhr – Aussendung Bundesministerium für Inneres

Das Innenministerium hat auf seiner Homepage ein falsches Wahlergebnis für die niederösterreichische Stadt Waidhofen an der Ybbs veröffentlicht. Die Tabelle weist eine Wahlbeteiligung von 146,9 Prozent aus (http://wahl16.bmi.gv.at/1605-303.html). Wie der Leiter der Wahlabteilung, Robert Stein, am Montagabend in der “ZiB 2” des ORF sagte, wird das Resultat korrigiert.

Nachtrag 24. Mai 2016, 21 Uhr – Aussendung Bundesministerium für Inneres

Das am 23. Mai bekannt gewordene fehlerhafte Wahlergebnis aus Waidhofen an der Ybbs ist auf einen Fehler der Landeswahlbehörde NÖ zurück zu führen. Die Statutarstadt hatte ein korrektes Ergebnis übermittelt, jedoch kam es in der Landeswahlbehörde bedauerlicherweise zu einem Fehler bei der Datenverarbeitung. Das Innenministerium erhielt dadurch nicht korrekte Daten und geht davon aus, dass die niederoesterreichische Landeswahlbehörde künftig alles unternehmen wird, um derartiges zu vermeiden.


Unklare Ergebnisse für Sondersprengel in Linz

1464036124609screensave(23. Mai 2016, 22 Uhr)

Wir entdecken bei den Ergebnissen für Linz Stadt eine unklare Angabe zum „Sondersprengel“: 3518 Wahlberechtigte, 21.060 abgegebene Stimmen (also eine Wahlbeteiligung von 598%) und teilen einen Screenshot in sozialen Kanälen. Unsere Bitte um Erklärung verunsicherte viele Nutzer und fand ungewollte Verbreitung bis hin zum Socialmedia-Auftritt der FPÖ.
Quelle

Nachtrag 24. Mai 2016, 12 Uhr – Reaktionen aufgrund des Medienechos

Laut Robert Stein, Leiter der Wahlabteilung handelt es sich lediglich um eine „völlig missglückte Darstellung“

Die Stadt Linz ergänzt den Hinweis auf enthaltene Briefwahlstimmen und erweitert den Erklärungstext für den Sondersprengel wie folgt:

Unter „Sondersprengel“ wurden zusammengefasst
– die Ergebnisse der Briefwahl (am Tag nach der Wahl bei der Bezirkswahlbehörde ausgezählte Wahlkarten)
– die Ergebnisse der Besonderen Wahlsprengel/Wahlbehörden, die zur Erleichterung der Ausübung des Wahlrechts von Personen in Heil- und Pflegeanstalten und von bettlägerigen oder in ihrer Freiheit beschränkten WahlkartenwählerInnen eingerichtet wurden
– in Linz wahlberechtigte AuslandsösterreicherInnen


Nachtrag 25. Mai 2016, 13 Uhr – Aussendung Bundesministerium für Inneres

Neben dem, bereits gestern bekanntgewordenen, Verdachtsfall in Villach Stadt, den das BMI unmittelbar der WKSTA zur Prüfung übermittelt hat, sind heute der Bundeswahlbehörde Unregelmäßigkeiten aus 3 weiteren Bezirken in Kärnten zur Kenntnis gebracht worden.
Es handelt sich dabei um die Bezirke: Villach Land / Wolfsberg / Hermagor.
Das BMI hat bereits eine Nachtragsanzeige an die WKSTA gelegt und die Mitglieder der Bundeswahlbehörde über den Sachverhalt informiert. Für das Innenministerium hat die lückenlose Aufklärung dieser, in Verdacht stehenden, Unregelmäßigkeiten oberste Priorität.

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